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Drei Wege zur Vorbereitung auf den mobilen Mehrgenerationen-Arbeitsplatz

London, 9. November 2015 – Laut des Global Human Capital Trends Report von Deloitte sind nur 22 Prozent der Geschäftsführer der Ansicht, dass sich ihre Personalabteilung an die Anforderungen ihrer sich wandelnden Belegschaft anpasst. Dies ist eine erschreckend niedrige Zahl, die darauf hindeutet, dass viele Unternehmen Gefahr laufen, die Anforderungen und Wünsche jüngerer Mitarbeiter nicht zu erfüllen. Wird Europa als Folge hiervon mit einer Belegschaft enden, der es an Motivation fehlt?

Dies ist gerade jetzt besonders problematisch, da nun mit der Generation Z – Menschen im Alter von 19 Jahren oder jünger – eine neue Gruppe in das Arbeitsleben eintritt. Bereits bei den Mitarbeitern der Generation X erlebten wir wesentliche Veränderungen, die eine große Verschiebung in Richtung der Nutzung neuer Technologien mit sich brachten. Welche neuen Anforderungen können wir nun von der Generation Z erwarten? Wie wird die aktuelle Belegschaft reagieren? Und wie können sich Unternehmen vorbereiten, um auch in Zukunft Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten?

Die Generation Z erwartet auf alle Fälle, dass ihr Eintritt in die Arbeitswelt große Veränderungen mit sich bringen wird. Laut einer von Ricoh Europe in Auftrag gegebenen neuen Studie glauben 65 Prozent der Mitglieder dieser Generation, dass sie die Belegschaft durch neue Arbeitsmethoden beeinflussen werden. Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen sind die Unterschiede im Hinblick auf Arbeitsstile. So zeigen sich 30 Prozent der Mitarbeiter der Generation Z unzufrieden mit fehlender Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Dies stellt einen großen Kontrast im Vergleich mit anderen Generationen, besonders den Babyboomern, dar. Zusätzlich fühlen sich mehr als drei Mal so viele Mitglieder der Generation Z von Unternehmen angezogen, die Technologien einsetzen, die eine effizientere Zusammenarbeit fördern. Dies wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Problemen führen, wenn die vier Generationen an Aufgaben zusammenarbeiten müssen. Diese Probleme wurden auch bereits von der Generation Z wahrgenommen. Demzufolge geben 43 Prozent von Ihnen an, dass sie mangelnde Kommunikation seitens der Kollegen stören würde.

1 http://d2mtr37y39tpbu.cloudfront.net/wp-content/uploads/2015/08/DUP_GlobalHumanCapitalTrends2015.pdf

Die Generation Z wünscht sich eher als andere Generationen, für Unternehmen zu arbeiten, die innovativ sind und etwas in der Welt bewegen. Tatsächlich erwarten mehr als doppelt so viele Mitglieder dieser Generation dies von ihrem Arbeitgeber.

Es ist deutlich zu sehen, dass wenn Unternehmen die Anforderungen aller vier Generationen erfüllen wollen, eine der größten Änderungen, die Sie umsetzen müssen, den Informationsfluss im Unternehmen betrifft. Ingo Wittrock, Head of Marketing, Ricoh Deutschland erklärt: „Der Informationsaustausch war früher einfacher, als viele Unternehmen nur über ein Büro verfügten, in denen sich Mitarbeiter problemlos von Angesicht zu Angesicht austauschen konnten. Dies wurde jedoch aufgrund gestiegener Globalität und Mobilität immer schwieriger, weil nun mehr Menschen über verschiedene Länder und Zeitzonen hinweg zusammenarbeiten. Dieses Problem wird sich auf dem Weg in die nächste Phase der Arbeitsplatzumgebung noch verstärken.“

Kurz gesagt müssen Unternehmen drei Faktoren beachten.

Technologien 
Der Wunsch der Generation Z, flexibel und effizient zu arbeiten, hat seinen Ursprung in der technologisch hochentwickelten Welt, in der sie aufgewachsen ist. Skype und Amazon haben beispielsweise dafür gesorgt, dass diese Generation daran gewöhnt ist, dass ihre Wünsche praktisch sofort und von jedem Ort aus erfüllt werden. Dies bedeutet, dass die attraktivsten Unternehmen für diese Generation jene sind, die veraltete Technologien ausmustern und stattdessen flexible Technologien einführen, die Zusammenarbeit ermöglichen und fördern.

Prozesse 
Unternehmen müssen einen fließenden Informationsaustausch in Echtzeit vereinfachen und effektiv auf die Anforderungen durch zunehmend flexible, mobile Arbeitsmethoden reagieren. Technologien wie cloud-basierte Services können bereits einen Teil dieser Anforderungen erfüllen. Unternehmen müssen jedoch weitere Maßnahmen ergreifen, um den steigenden Bedürfnissen der Mitarbeiter nachzukommen. Eine regelmäßige Optimierung von zugrundeliegenden Geschäftsprozessen ist ein wichtiger Schritt, um zu gewährleisten, dass diese auch in Zukunft weiterhin relevant und zweckmäßig sind.

Einstellung 
Im gleichen Maße, wie robuste interne Prozesse von höchster Bedeutung sind, ist das Ergebnis mindestens ebenso wichtig. Um talentierte Mitarbeiter anzuziehen und zu halten, müssen Unternehmen ihre Einstellung anpassen und ihr Unternehmen so aufstellen, dass nicht der reine Gewinngedanke im Vordergrund steht. Dies bringt natürlich noch andere Vorteile im Hinblick auf Einkommensströme und Ruf des Unternehmens mit sich. Die Generation Z muss dies jedoch wirklich sehen können – es darf sich nicht nur um ein unbedeutendes Nebenprojekt handeln.

Die gute Nachricht ist, dass 88 Prozent der Mitarbeiter über alle vier Generationen hinweg das Potential einer Mehrgenerationenbelegschaft erkennen. Arbeitgeber müssen jedoch die Zusammenarbeit fördern. Im heutigen umkämpften Markt, in dem der Kampf um Spitzentalente immer härter wird, muss die Anpassung an eine Belegschaft der vier Generationen ganz oben auf der Geschäftsagenda stehen.

|Über Ricoh|

Ricoh unterstützt die Digitalisierung des Arbeitsplatzes und sorgt mit innovativen Technologien und Services dafür, dass Menschen smarter arbeiten können. Seit mehr als 80 Jahren ist Ricoh Innovationstreiber und ein führender Anbieter für Dokumentenmanagement, IT-Services, Communication Services, kommerziellen und industriellen Druck, Digitalkameras und Industrielösungen. 

Die Ricoh Group hat ihren Hauptsitz in Tokio und ist in fast 200 Ländern und Regionen vertreten. Im Geschäftsjahr 2019 (Stand: 31. März 2019) erzielte die Ricoh-Gruppe weltweit einen Umsatz von 2.013 Milliarden Yen (ca. 18,1 Milliarden USD).

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