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Inkonsequente technische Investitionen bremsen Motivation in mittelständischen Unternehmen

Ricoh Europe, London, 29. Juni 2021 – Eine heute von Ricoh Europe veröffentlichte Studie, die auf einer Befragung von 573 europäischen Büroangestellten von Unternehmen mit 251 bis 1000 Beschäftigten basiert, hat ergeben, dass technische Probleme die Arbeitsmoral und das Engagement in mittelständischen Unternehmen untergraben. Mehr als ein Drittel (36 %) der Arbeitskräfte berichten von Motivationsproblemen im Homeoffice aufgrund von Kommunikationsund Technikproblemen – ein Anstieg von 16 Prozent gegenüber August 2020.

Der Grund für die abnehmende Motivation ist unter anderem in inkonsequenten technischen Investitionen in mittelständischen Unternehmen zu suchen. Das führt dazu, dass den Arbeitskräften die Zeit für kreative oder wertschöpfende Tätigkeiten fehlt. Dadurch laufen die Unternehmen Gefahr, Toptalente an Konkurrenten zu verlieren, die innovative und effektivere digitale Arbeitsmethoden bieten.

Fast zwei Drittel (65 %) der Befragten sind der Meinung, dass ihr Unternehmen bei der Digitalisierung von Prozessen mehr bei Kunden oder Partnern kopiert habe, statt den konkreten Bedarf im eigenen Unternehmen zu analysieren. Im Hinblick auf die Relevanz der digitalen Prozesse ihres Arbeitgebers, bemängeln mehr als ein Drittel (39 %) der Befragten, keinen Echtzeitzugriff auf Informationen zu haben, die für eine ordnungsgemäße Betreuung ihrer Kunden erforderlich seien. Außerdem gibt nur jeder Vierte (26 %) an, dass sein Arbeitgeber in ECommerce- oder digitale Tools investiert habe, die das Kundenerlebnis verbessern.

Trotz der Einführung neuer Technologien hat sich die Arbeitsbelastung der Beschäftigten nicht verringert. Vielmehr sind 42 Prozent der Meinung, dass sich ihr Arbeitspensum durch die Plattformen, die während der Pandemie eingeführt wurden, sogar erhöht habe. Gleichzeitig fühlen sich 34 Prozent unter Druck gesetzt, länger online zu sein – 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Verbreitung von Remote Working und neuen Arbeitsmethoden verstärkt zudem die Bedenken bezüglich der digitalen Sicherheit: 45 Prozent der Arbeitskräfte gaben an, Angst davor zu haben, dass sie Dateien über die neuen digitalen Kanäle versehentlich mit dem falschen Empfänger teilen könnten. Ein ähnlich hoher Anteil (47 %) der Befragten geht zudem davon aus, dass ihre Vorgesetzten Technologien einsetzen, um sie während der Arbeit im Homeoffice zu kontrollieren.

David Mills, CEO von Ricoh Europe, ist von den Ergebnissen überrascht: „Es ist erstaunlich, dass nach über einem Jahr Remote Working und der Aussicht auf eine, zumindest teilweise, Rückkehr ins Büro, die Mitarbeitermotivation aufgrund von Technologie- und Kommunikationsproblemen weiterhin sinkt. Dabei waren die Unternehmen alles andere als untätig. Der größte Fehler besteht jedoch darin, dass Unternehmen häufig in Technologien um der Technologie Willen investieren, um Partnern und Wettbewerbern unreflektiert nachzueifern. Der erste und grundlegendste Schritt bei jeder Investition in Technologien besteht darin, den tatsächlichen Bedarf des Unternehmens zu erfassen. Dabei ist es wichtig, die Perspektiven der Beschäftigten und Kunden zu berücksichtigen. Nur mit diesen Erkenntnissen gerüstet lassen sich Technologielösungen finden, die zu optimalen Ergebnissen führen.“
 
Mehr Informationen zur aktuellen Studie erhalten Sie hier.

|Über Ricoh|

Ricoh unterstützt die Digitalisierung des Arbeitsplatzes und sorgt mit innovativen Technologien und Services dafür, dass Menschen smarter arbeiten können. Seit 85 Jahren ist Ricoh Innovationstreiber und ein führender Anbieter für Dokumentenmanagement, IT-Services, Communication Services, kommerziellen und industriellen Druck, Digitalkameras und Industrielösungen.

Die Ricoh Group hat ihren Hauptsitz in Tokio und ist in fast 200 Ländern und Regionen vertreten. Im Geschäftsjahr 2020 (Stand: 31. März 2021) erzielte die Ricoh-Gruppe weltweit einen Umsatz von 1.682 Milliarden Yen (ca. 15,1 Milliarden USD).

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